Den lieben langen Tag im Netz?

5 hilfreiche Hinweise für Eltern und den Umgang mit Social Media

Beitrag wurde am 30.07.2020 von Hanna verfasst.

Immer mehr Kinder und Jugendliche verbringen ihre Zeit online. Ob mit dem Handy oder Computer, bei Instagram oder TikTok. Die Sozialen Medien haben die Freizeit der jungen Menschen im Sturm erobert. Dass man bei dieser schnellen Entwicklung und rasanten Digitalisierung einmal die Orientierung verliert, ist völlig verständlich. Genau deshalb haben wir dir 5 Tipps zusammengestellt, die dir als Elternteil im Umgang mit deinem Kind und den sozialen Netzwerken helfen.

Den lieben langen Tag im Netz?
  1. Von den Kindern lernen

Immer wieder gibt es neue Social Media-Kanäle, Apps und digitale Vorbilder für Kinder und Jugendliche. Die digitale Welt dreht sich schnell! Aber verzweifelt nicht, denn es reicht, ein Schritt nach dem anderen zu gehen. Dein Kind ist vielleicht schon ein Profi im Umgang mit dem eigenen Telefon. Wieso eigentlich nicht von den jungen Menschen lernen und sich etwas erklären lassen? Wichtig ist, sich ein Bild von den Inhalten und Apps zu machen, die angeschaut und angeklickt werden. So bleibt man mit seinem Kind im Gespräch und kann als Elternteil aktiv werden, wenn etwas ungeeignet für das Kind ist.

  1. Die goldenen Regeln

Regeln sind wichtig. Sie schaffen einen sicheren Rahmen, in dem sich Kinder ungestört ausprobieren und entwickeln können. Gleichzeitig geben sie Halt, schaffen Vertrauen und Sicherheit. Gerade im Umgang mit digitalen Medien und schwer kontrollierbaren Inhalten ist das unbedingt notwendig. Sprich gemeinsam mit deinem Kind über altersgerechte Online-Zeiten und Posting-Inhalte. Ein guter Tipp für den Familienalltag: Haltet die gemeinsamen Absprachen auf einem Plakat fest und hängt es sichtbar auf. So kann man sich immer wieder daran erinnern.

  1. Gemeinsam Licht ins Dunkel bringen

Bei Instagram, TikTok und Co. tauchen Kinder in Welten ab, die oft nicht ganz durchschaubar sind. Vieles, was echt erscheint, ist eigentlich eine aufwändige Inszenierung. Auch bezahlte Werbung spielt auf den Profilen der digitalen Vorbilder eine große Rolle. Es kann sehr hilfreich sein, sich als Familie die Zeit für gemeinsame Gespräche zu nehmen. Was steckt eigentlich hinter den Personen, die ein „Like“ bekommen haben? Was ist echt und was nicht? Was findet das Kind an den Profilen gut? Bei der Gelegenheit kann man übrigens viel über die versteckten Interessen und Talente des Kindes herausfinden.

  1. Die reale Welt nicht aus den Augen verlieren

Mit dem Kind über Social Media im Gespräch bleiben ist nicht nur wichtig, sondern auch sehr bereichernd. Ob Mode, Sport, ferne Reiseziele oder Naturschutz. An den Vorbildern von Instagram und Facebook kann man sehr gut erkennen, wo genau die Interessen des Kindes liegen. Als Elternteil kann man diese Erkenntnisse nutzen und für Abwechslung in der Offline-Welt sorgen. Vielleicht findet man gemeinsame Ideen, wie man die Inspiration aus dem Internet in den Alltag des Kindes holt.

  1. Stärken stärken

Der Umgang mit Medien ist eine Kompetenz. Es ist also nicht nur bloßer Zeitvertreib, wenn das Kind ein Handy, einen PC oder die Social Media-Kanäle verwendet. Digitale Fähigkeiten können sich später einmal als sehr hilfreich herausstellen und bereits in der Schule unterstützend beim Lernen sein.

Mehr Informationen für Eltern rund um Social Media und Internet findest du hier


  • Beitrag teilen